Rechnungen & Belege · § 33 UStDV
TikTok Shop übergibt Bestellungen ohne Namen und Anschrift des Käufers an Shopify – eine Rechnung nach § 14 UStG lässt sich so nicht ausstellen. Für kleine Beträge erlaubt das Gesetz eine Rechnung ohne Empfänger. Easy Invoices stellt sie automatisch aus, wo sie zulässig ist, und fragt dich, wo nicht.
TikTok gibt den Käufer aus Datenschutzgründen nicht an Shopify weiter. Je nach Versandart kommt die Bestellung ohne Rechnungsadresse, mit maskiertem Namen („J*** M***“) oder – wenn du selbst versendest – vollständig an. Die App unterscheidet diese Fälle, statt einen Platzhalter auf die Rechnung zu drucken.
An die Stelle der Anschrift tritt der gesetzliche Hinweis. Alles, was § 33 UStDV bzw. § 11 Abs. 6 UStG sonst verlangt, steht wie gewohnt darauf – und etwas mehr, als das Gesetz fordert.
Wo die Kleinbetragsrechnung nicht zulässig ist, verlangt das Gesetz Name und Anschrift des Empfängers. Dann hält die App die Rechnung zurück und legt den offenen Vorgang „Rechnung braucht einen Empfänger“ an – mit Bestellung, Betrag und Eingabeformular.
Shopify meldet die Bestellung. Die App erkennt den TikTok-Kanal und prüft, ob ein echter Empfänger dabei ist.
Bruttobetrag innerhalb der Grenze deines Landes und ein zulässiger Steuerfall? Dann wird die Kleinbetragsrechnung ausgestellt.
Die Rechnung läuft in dein Belegarchiv und deine Exporte wie jede andere. Andernfalls wartet ein offener Vorgang auf dich.
Software, keine Steuerberatung: Wir sind keine Steuerberater: Easy Invoices wendet die hinterlegten Regeln auf die Daten deines Shops an – die steuerliche Prüfung deiner Belege bleibt bei dir und deiner Kanzlei. Details in § 2a der AGB
Ja, bis 250 € brutto. § 33 UStDV verlangt für eine Kleinbetragsrechnung weder Namen noch Anschrift des Empfängers – nur deine Angaben, das Datum, Menge und Art der Ware, den Bruttobetrag und den Steuersatz. In Österreich gilt dasselbe nach § 11 Abs. 6 UStG bis 400 €, für Kleinunternehmer ohne Betragsgrenze.
Nein, es gibt keinen Schalter. Die App entscheidet bei jeder TikTok-Bestellung anhand von Betrag, Steuerfall und dem Land aus deinen Firmendaten. Wichtig ist nur, dass Land und Besteuerungsart in den Einstellungen stimmen.
Sie erscheint unter „Offene Vorgänge“ als „Rechnung braucht einen Empfänger“. Kennst du den Käufer – etwa weil er dir seine Rechnungsadresse geschickt hat –, trägst du Name oder Firma und Anschrift ein, und die App stellt die vollständige Rechnung aus. Andernfalls legst du den Vorgang mit dem Grund „Empfänger nicht ermittelbar“ ab: Dann entsteht bewusst kein Beleg, und der Grund bleibt für die Prüfung dokumentiert.
Einen normalen Beleg mit Nummer: Die Kleinbetragsrechnung steht im Belegarchiv und im Z3-Export, im DATEV-Buchungsstapel (Closed Beta) läuft sie über den Sammeldebitor als „Sammelkunde“. Ein maskierter Name wie „J*** M***“ erreicht keinen Export.
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