Buchhaltung & Export Closed Beta

DATEV-Buchungsstapel (EXTF) aus Shopify

Keine Spalten-Nachahmung, sondern die Datei, die DATEV Kanzlei-Rechnungswesen importiert: Formatkategorie 21, 125 Spalten, cp1252, ein Buchungssatz je Beleg und Steuersatz. Auf Wunsch enthält der Stapel neben der Forderung auch deren Ausgleich – beide Zeilen mit derselben Belegnummer, sodass DATEV den offenen Posten selbst schließt. Die Konten sind vorbelegt, deine Kanzlei kann sie anpassen.

  • Erlöskonten je Steuerfall: Inland 19 % / 7 %, § 6a, § 13b, Ausfuhr, OSS, § 19
  • Optional mit Zahlungsausgleich: der Sammeldebitor geht pro Vorgang auf 0, statt 400 offener Posten
  • Optionale Belegbilder als ZIP mit document.xml – jede Buchung verlinkt auf ihr PDF
  • Steuerberater per Link einladen: Konten konfigurieren ohne Shopify-Zugang
Die vier Export-Formate: Belegarchiv als ZIP und Z3/GDPdU für die Betriebsprüfung, dazu DATEV-Buchungsstapel EXTF und frei konfigurierbare CSV in der Closed Beta – automatisch an die Kanzlei.

Closed Beta: DATEV-Export (EXTF) ist fertig gebaut und getestet, aber vorerst nur für ausgewählte Shops freigeschaltet. Zugang gibt es auf Anfrage über den Support; alle übrigen Funktionen stehen jedem Shop offen.

Was im Stapel steht

Jeder Beleg trägt seine steuerliche Behandlung bereits eingefroren in sich. Das Konto ist deshalb ein Nachschlagen, keine Regel-Engine – die Buchung kann dem Beleg nie widersprechen.

  • Debitor an Erlöskonto, ein Satz je Beleg und Steuersatz; Gutschriften und Stornos mit umgekehrtem Vorzeichen
  • Kontenrahmen SKR03 oder SKR04, Vorbelegung aus veröffentlichten Musterkontenrahmen, jedes Konto editierbar
  • Optional ein Sammeldebitor je Zahlart, damit die Kanzlei je Anbieter statt je Bestellung ausziffert
  • Belegfeld 1 = Rechnungsnummer, Beleglink mit stabiler GUID – ein erneuter Export erzeugt keine Dubletten in DATEV Unternehmen online

Die Kanzlei konfiguriert selbst

Statt Shopify-Zugang zu verteilen, lädst du deinen Steuerberater per E-Mail ein. Im Steuerberater-Portal trägt die Kanzlei Konten und Wunsch-Rhythmus ein – und passt sie später jederzeit an, ohne neue Einladung.

  • Der Link aus der Einladung funktioniert einmal; danach meldet sich die Kanzlei jederzeit mit ihrer E-Mail-Adresse und einem Einmalcode an
  • Solange die Kanzlei Zugriff hat, sind alle DATEV-Felder bei dir gesperrt – kein Vier-Augen-Konflikt. Du sperrst den Zugriff, wann du möchtest
  • Beim Abschluss legt die Kanzlei Zieladresse und Rhythmus fest; der geplante DATEV-Export entsteht automatisch
  • Prüfliste vor jedem Export: fehlende Konten, unbuchbare Fälle und ihre Belege werden benannt

So kommt der Stapel in die Kanzlei

  1. 1

    Konten einrichten

    Du oder deine Kanzlei prüft die Vorbelegung unter Einstellungen → Export-Formate → DATEV.

  2. 2

    Zeitplan anlegen

    Monatlich, quartalsweise oder jährlich, an eine bestätigte E-Mail-Adresse. Einmalige Exporte für beliebige Zeiträume gehen jederzeit.

  3. 3

    Importieren

    Die Kanzlei erhält einen Download-Link (14 Tage gültig) und importiert den Stapel – bei Belegbildern inklusive PDF-Verknüpfung.

Was der Export bewusst nicht ist

  • Keine DATEV-Schnittstelle: Es gibt keine API-Verbindung zu DATEV. Du übergibst eine Datei – per E-Mail-Link oder über DATEV Belegtransfer.
  • Nur Erlösbuchungen: Zahlungen, Auszahlungen, Zahlungsanbieter-Gebühren und Umbuchungen enthält der Stapel nicht. Diese Daten liegen der App nicht vor.
  • Kein Z3/GoBD-Datenträger: Für die Betriebsprüfung gibt es den separaten GDPdU-Export.
  • Die vorbelegten Konten stammen aus Musterkontenrahmen, nicht von einer Kanzlei – prüfe sie mit deinem Steuerberater. Für § 25a wird brutto übergeben, die Marge ermittelt die Kanzlei.

Software, keine Steuerberatung: Wir sind keine Steuerberater: Easy Invoices wendet die hinterlegten Regeln auf die Daten deines Shops an – die steuerliche Prüfung deiner Belege bleibt bei dir und deiner Kanzlei. Details in § 2a der AGB

Häufige Fragen

Kann meine Kanzlei die Datei wirklich ohne Nacharbeit importieren?

Die Datei ist ein regulärer EXTF-Buchungsstapel (Formatversion 13) und wird gegen eine Referenzdatei aus DATEV getestet. Was die Kanzlei prüfen sollte, sind die vorbelegten Erlöskonten – genau dafür gibt es die Einladung.

Was ist mit Zahlungen und PayPal-Gebühren?

Die enthält der Stapel nicht. Wir buchen die Erlöse; die Auszahlungen und Gebühren kommen aus den Berichten deiner Zahlungsanbieter. Der optionale Sammeldebitor je Zahlart erleichtert der Kanzlei das Ausziffern.

Was, wenn für einen Beleg kein Konto hinterlegt ist?

Die Prüfliste vor dem Export nennt jeden betroffenen Beleg und den fehlenden Fall. Drei Fälle haben bewusst keine Vorbelegung (z. B. Ziellandsteuer), weil es dafür kein allgemeingültiges Konto gibt – hier entscheidet die Kanzlei.

Passende Funktionen

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