Für Steuerberater und Kanzleien

Shopify-Mandanten ohne Nacharbeit: Buchungsstapel und Belege, wie Ihre Kanzlei sie braucht

Ihr Mandant verkauft über Shopify. Sie erhalten am Monatsersten einen Buchungsstapel mit Erlöskonten je Steuerfall, das Belegarchiv dazu und im Prüfungsfall den Z3-Datenträger – ohne dass Sie sich in einen Shop einloggen müssen.

Was Shopify-Mandate heute kosten

  • Belege kommen als lose PDFs, als Screenshots oder gar nicht
  • Umsatzsteuer-Fälle (OSS, § 13b, Ausfuhr, § 19) sind auf den Belegen nicht oder falsch gekennzeichnet
  • Eine „DATEV-CSV“ aus dem Shop, die sich doch nicht importieren lässt
  • Um Konten zu hinterlegen, sollen Sie sich Zugangsdaten zum Shopify-Admin geben lassen

Was Sie von Easy Invoices bekommen

Ein echter Buchungsstapel

EXTF Formatkategorie 21, Formatversion 13, cp1252 – ein Satz je Beleg und Steuersatz, Debitor an Erlöskonto, mit Belegfeld und stabilem Beleglink.

Forderung und Ausgleich in einem Stapel

Auf Wunsch enthält der Stapel neben der Forderung auch deren Ausgleich: Verrechnungskonto an Sammeldebitor, je bestätigter Zahlung eines Zahlungsdienstleisters, beide Zeilen mit derselben Belegnummer. Der Sammeldebitor geht damit pro Vorgang auf 0 – Sie ordnen keine Sammelauszahlung mehr den einzelnen Rechnungen zu. Bei Ihnen bleibt die Auszahlung selbst: eine Buchung je Auszahlung, Bank und Gebühren gegen das Verrechnungskonto, aus dem Kontoauszug, den Sie ohnehin buchen. Vorkasse, Überweisung, Nachnahme und Bar bleiben bewusst offene Posten – dort ging das Geld direkt auf das Mandantenkonto.

Steuerfall statt Regelwerk

Jeder Beleg trägt seine steuerliche Behandlung eingefroren in sich. Das Konto ist ein Nachschlagen – die Buchung kann dem Beleg nicht widersprechen.

Konten in Ihrer Hand

Ihr Mandant lädt Sie per E-Mail ein. Im Steuerberater-Portal melden Sie sich mit einem Einmalcode an, prüfen SKR03/SKR04-Vorbelegung, Sammeldebitoren und Rhythmus – und passen nach dem ersten Export jederzeit nach. Ohne Shopify-Zugang, ohne Registrierung.

Belegbilder gleich mit

Optional ein ZIP mit document.xml, in dem jede Buchung auf ihr PDF zeigt. Re-Exporte erzeugen keine Dubletten in DATEV Unternehmen online.

So läuft die Zusammenarbeit

  1. 1

    Einladung erhalten

    Ihr Mandant lädt Sie aus der App per E-Mail ein. Der Link meldet Sie beim ersten Klick direkt im Steuerberater-Portal an – ohne Shopify-Zugang, ohne Registrierung. Danach ist er verbraucht.

  2. 2

    Im Portal anmelden

    Ab dem zweiten Besuch melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und einem Einmalcode an – ohne Zeitlimit, auch Monate später – und sehen alle Mandanten, die Sie eingeladen haben, an einem Ort.

  3. 3

    Konten & Rhythmus festlegen

    Kontenrahmen, Erlöskonten je Steuerfall, Sammeldebitoren, Zieladresse und monatlich, quartalsweise oder jährlich wählen, „endgültig speichern“. Der geplante DATEV-Export entsteht automatisch.

  4. 4

    Prüfen und nachjustieren

    Der Stapel kommt als Download-Link, Prüfliste liegt bei. Was Ihre Kanzlei anders bucht, ändern Sie danach jederzeit im Portal – ohne neue Einladung.

Die Funktionen, die Ihre Kanzlei betreffen

Woran Sie die Sorgfalt erkennen

  • Der EXTF-Export wird automatisiert gegen eine Referenzdatei aus DATEV getestet: 125 Spalten, 31 Felder im Vorsatz, Quoting je Spalte
  • Drei Steuerfälle haben bewusst kein Standardkonto (u. a. Ziellandsteuer) – hier entscheidet die Kanzlei, nicht eine Vermutung
  • GoBD-Protokoll mit SHA-256-Siegel je Eintrag; Belege nach Ausstellung unveränderbar
  • Z3-Export nach § 147 Abs. 6 AO mit index.xml für die Prüfsoftware

Software, keine Steuerberatung: Wir sind keine Steuerberater: Easy Invoices wendet die hinterlegten Regeln auf die Daten deines Shops an – die steuerliche Prüfung deiner Belege bleibt bei dir und deiner Kanzlei. Details in § 2a der AGB

Häufige Fragen

Enthält der Stapel auch Zahlungen und Zahlungsanbieter-Gebühren?

Nein, und das steht bewusst so da: Es sind Erlösbuchungen. Auszahlungen, Gebühren und Umbuchungen liegen der App nicht vor und kommen aus den Berichten der Zahlungsanbieter. Ein optionaler Sammeldebitor je Zahlart erleichtert das Ausziffern.

Wie wird Differenzbesteuerung übergeben?

Brutto auf einem eigenen Konto. Die Marge lässt sich nicht buchen, weil die App den Einkaufspreis nicht kennt – die Ermittlung bleibt bei der Kanzlei.

Sind die vorbelegten Konten geprüft?

Sie stammen aus veröffentlichten Musterkontenrahmen (SKR03/SKR04) und sind eine Vorbelegung, keine Empfehlung. Genau deshalb gibt es die Einladung: Sie legen fest, was gebucht wird.

Können wir die Konten nach dem ersten Export noch ändern?

Ja. Solange Ihr Mandant die Bearbeitung nicht selbst übernommen hat, öffnen Sie den Mandanten im Steuerberater-Portal, ändern die Konfiguration und speichern erneut. Der bestehende geplante Export wird aktualisiert, nicht dupliziert – eine neue Einladung ist nicht nötig.

Was, wenn wir kein DATEV nutzen?

Dann konfigurieren Sie den CSV-Export mit den Spalten Ihres Import-Assistenten (Vorlagen für Lexoffice/Lexware liegen bei) oder arbeiten mit dem Belegarchiv. Alle Formate lassen sich als Zeitplan an Ihre Adresse liefern. Der CSV-Export gehört wie der DATEV-Export noch zur Closed Beta; Belegarchiv und Z3 sind für jeden Mandanten freigeschaltet.

Empfehlen Sie Ihren Shopify-Mandanten einen sauberen Stapel

Fragen zur Kontenlogik oder zum Import? Wir sprechen Buchhaltung.

Kanzlei-Kontakt: support@easy-invoices.de